Erweiterung des Wärmenetzes
Bei der Versorgung mit Nah- und Fernwärme steht im Fokus, dass die Wärmeenergie nicht vor Ort im zu beheizenden Gebäude erzeugt wird. Der Unterschied zwischen beiden Varianten liegt bereits im Namen. Bei der Fernwärme wird heißes Wasser über lange Transportstrecken verteilt, während bei der Nahwärme ein kleineres, dezentrales Wärmenetz zum Einsatz kommt. Daher ist der Einsatz von Fernwärme hauptsächlich in Ballungsgebieten interessant.
Unabhängig von der gewählten Option übernehmen wir die fachgerechte Verlegung der benötigten Rohrleitungen und koordinieren den Anschluss an das Wärmenetz – abgestimmt auf die Gegebenheiten vor Ort.
Wärmeversorgung mit Fern- und Nahwärme
Beim Einsatz von Fernwärme wird die Wärme, die beispielsweise bei der Stromerzeugung in Kraftwerken oder der Verbrennung in Müllverbrennungsanlagen entsteht, zur Beheizung von privaten oder öffentlichen Gebäuden genutzt. Hauptsächlich sind die Energieerzeuger derzeit noch auf fossile Brennstoffe wie Gas, Kohle oder Öl sowie gegebenenfalls sogar Kernkraft angewiesen. Die Rahmenbedingungen dieser Energiequellen unterscheiden sich je nach Herkunft, Emissionsprofil und Verfügbarkeit.
Über ein Fernwärmenetz wird die Abfallwärme in Form von heißem Wasser bedarfsgerecht vom Erzeuger zu einem Gebäude transportiert, das über eine Fernwärmeübergabestation angeschlossen ist.
Ähnlich funktioniert auch die Nahwärme, wobei hier kürzere Strecken zurückgelegt werden. Bei der Nahwärme berücksichtigen wir – je nach Projekt und Netz – auch lokale Wärmequellen wie die Abwärme städtischer Kläranlagen. Durch die kürzeren Transportwege müssen die Temperaturen nicht so hoch sein und es besteht auch die Möglichkeit, thermische Energie aus Sonnenkollektoren zu nutzen.
Bei Jürgen Plagge Sanitärtechnik GmbH planen und realisieren wir Fern- und Nahwärme-Anschlüsse und beraten zu Lösungen, die auf eine effiziente Wärmeverteilung im Gebäude ausgerichtet sind.